Das "prozesshafte" von Beratungsprozessen

Da Unstimmigkeiten im Arbeitsalltag regelmäßig auftreten, ist die Stärkung der Fähigkeiten zur Selbstorganisation ein immer wichtigeres Ziel von Beratung. Aus diesem Grund haben derartige Beratungsformen eine immer größere Bedeutung. Die Methoden der Supervision, des Coaching und der Mediation tragen als prozesshafte Beratungsformen diesem Bedarf Rechnung. Sie bilden Reflexions-Möglichkeiten und helfen den Kontext neu zu gestalten.

Organisationsberatung ist eine prozesshafte Beratung. Was heißt das?



In der Supervision oder im Coaching werden die Erfahrungen aus der Praxis reflektiert und neue Möglichkeiten erarbeitet. Diese werden im Arbeitsalltag erprobt und führen zu neuen Erfahrungen in der Praxis, welche in der Supervision oder dem Coaching erneut reflektiert und auch auf ihre Wirksamkeit bzw. Eignung überprüft werden. Damit beginnt eine weitere Runde im Kreislauf des Beratungsprozesses.

Daher ist das Ergebnis des Beratungsprozesses, eben wegen des prozesshaften Geschehens wiederkehrender Beratung und anschließender Erprobung, zu Beginn nicht vorhersagbar. Die Ziele der Beratung liegen zunächst in der Schaffung neuer Perspektiven und Sichtweisen, der Erzeugung neuer Beobachtungsmöglichkeiten, der Bildung bzw. Förderung eines Bewusstseins für die Organisation, und der Beschreibung und Wahrnehmung von Unterschieden.

So gelingt es sich dem gewünschten Anliegen optimal anzunähern, und die Auswirkungen der Veränderungen auf die Personen und die Aufgaben schrittweise und realitätsnah in die weiteren Überlegungen und Maßnahmen einzubeziehen.



Jörg Verse    45886 Gelsenkirchen  •  Munscheidstraße 14   •  (Wissenschaftspark)  •  Tel.: 0209-1487710  •  Handy: 0171-1432110  •  E-Mail: beratung@verse.eu